ABC Straße Hamburg

Über das Objekt

Plan2 gewann den Architektenwettbewerb und die Firma Baier konnte ihren Beitrag dazu leisten: Die Baier GmbH lieferte 650 Schiebeläden zum Hamburger Renommierprojekt in der ABC Straße 21.
Die Hamburger ABC-Straße wurde 1620 erstmals erwähnt, heute liegt sie mitten im Medien- und Business-Kern der Hamburger City. Hier entstand mit dem ABC 21 eines der beeindruckendsten Büro-Neubauten Hamburgs. Was die Jury des internationalen Architektenwettbewerbs begeisterte, nämlich die unverwechselbare Fassade, die den Architekten von FRICK KRÜGER NUSSER PLAN2, München, zum Sieg gereichten, war zugleich eine Herausforderung für die Baier GmbH in Renchen-Ulm.

Architekt

Frick Krüger Nusser Plan2 GmbH

Bereich

Wohnen

Ausführung

2008

Ort

Hamburg

Ehre wem Ehre gebührt

Das badische Metallbauunternehmen wurde mit dem kompletten Gewerk „Schiebeladen“ beauftragt. Innerhalb von 6 Monaten wurden mehr als 650 Behänge montiert, davon mehr als 600 motorisch angetrieben.
„Wir sind in der Produktlinie Schiebeläden in aller Regel Projekt-Partner der Verarbeiter. Bei der ABC Straße war unser Partner die Rupert App GmbH in Leutkirch. Mit ihr zusammen haben wir ein weiteres Mal bewiesen, dass wir nicht nur in der Lage sind, große Projekte mitsamt der Montage umzusetzen, sondern auch die Detailplanung zu leisten“ betonte Johannes Baier. Hamburg ist natürlich für die Baier GmbH nicht gerade um die Ecke. Aber durch das bundesweite Montageteam ist dies kein Problem. Viele Referenzen gibt es bereits in Hamburg und dem hohen Norden. Das Bauaufkommen in Hamburg und die vorherrschende Architektur machen Schiebeläden, die artverwandt mit dem Klappladen im Norden eher seltener vorkommen, immer populärer. So kommt es, dass wir mit unserem Team auch die weite Reise nach Hamburg gerne auf uns nehmen.

Schiebeläden gestalten Fassade

Beim Architektenwettbewerb hob die Jury auf die Unverwechselbarkeit der Fassade ab. Diese verdankt sie einem Wechselspiel von reflektierenden und flexibel zu positionierenden Sonnenschutzelementen – eben den Schiebeläden von Baier. Aber damit die „pure Funktion eine Selbstverständlichkeit wird für die wegweisende Architektur“ wie die Jury meinte, gab es für die Mitarbeiter der Baier GmbH einige harte Nüsse zu knacken.

Spezielles Rahmenprofil für geschosshohe Behänge

„Zunächst entwickelten wir ein Rahmenprofil zur Aufnahme von Streckmetallen und wir mussten die Rahmenstatik für sehr hohe Anforderungen auslegen. Immerhin waren die Behänge geschosshoch – das heißt bis zu 3,5 Meter“, erinnert sich Projektleiter Johannes Baier. Für die verwendeten Streckmetalle war außerdem eine Untersuchung bezüglich deren Fc-Wert fällig.

Intelligente Schiebeladen-Technologie

„Bei der Montage ging es in Sachen Neu-Entwicklung für uns dann munter weiter“, so der Projektleiter. Ein neu entwickeltes Unterkonstruktionsprofil machte es möglich, dass nur alle zwei Meter ein Befestigungspunkt nötig war. Weil die Form auch Funktion beinhalten muss, wurden Kabelverlegung und elektrischer Anschluss in das Tragprofil integriert. Es besteht auch die Möglichkeit zur Aufnahme einer Fassadenheizung.
Da die Schiebeläden aber nicht nur architektonisches Element sind, sondern weil sie der Nutzer auch individuell und jederzeit den Lichtbedingungen anpassen will, sind die Behänge mit einem Motor nach links und rechts vor ein Fenster zu bewegen. „In der Regel haben wir einen Motor für zwei Behänge verwandt“, so Johannes Baier. Bauseitig lassen sich die Behänge auch zentral steuern.

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