Hardys Kiosk, St. Leoner See

Über das Objekt

Deutschland hat 3.000 Campingplätze – einer davon liegt am St. Leoner See, südlich von Heidelberg. Dauercamper, Urlauber und Tagestouristen entspannen im Sommer auf der großen Liegewiese am Seeufer oder versuchen sich im Wasserski und Wakeboarden auf dem Wasser.

Eine Institution auf dem Gelände ist Hardys Kiosk. Das sonnengelbe Gebäude sorgt für das leibliche Wohl der Erholungssuchenden. Alles perfekt, oder? Bis auf eins: Die alten und defekten Schiebefenster für den Verkauf.

Bereich

Sport, Kultur & Freizeit

Ausführung

2016

Bauherr

Gemeinde St. Leon-Rot

Ort

St. Leon-Rot

Die Aufgabe: Größere Schiebefenster in bestehende Öffnung montieren

Die Durchreiche in den Vertikalschiebefenstern des Imbiss war zu klein. Das untere Rahmenprofil des Oberlichts lag zudem genau auf Augenhöhe, sodass ein Blickkontakt zwischen Verkäufer und Käufer schwierig war.

Größer Durchreiche = größeres Schiebefenster – das ist die einfache Formel, für mehr Aktionsfreiheit an der Verkaufstheke. Doch was, wenn die Mauerwerksöffnung nicht vergrößert werden kann oder soll? Genau das war bei dem Fensteraustausch in Hardys Kiosk der Fall.

Das flache Gebäude ließ keine Vergrößerung der Fensteröffnungen nach oben zu. Unten setzte die Verkaufstheke eine Grenze. Außerdem sollten der bestehende Rollladen sowie eine seitliche Festverglasung erhalten bleiben.

Die Lösung: Vertikalschiebefenster in zweiter Ebene

Mit dieser scheinbar unlösbaren Aufgabe wandten sich die Verantwortlichen der Gemeinde an Baier. Der Metallbauexperte hat schön oft bewiesen „geht nicht, gibt’s nicht“.

Mit viel Know-how, Erfahrung und echtem Ingenieursgeist entwickelten die Spezialisten für Schiebenfenster eine praktikable und objektspezifische Lösung. Die Baier-Profis beheben dabei nicht nur ein bestehendes Problem, sondern liefern auch noch einen Mehrwert.

Die Idee für Hardys Kiosk: Die zwei neuen Vertikalschiebefenster wurden nicht in die Mauerwerksöffnung montiert, sondern von innen an das Mauerwerk. Dies ist möglich, da es sich um ein Objekt ohne wirkliche Wärmedämmung handelt.

Durch die versetzte Position kann der bewegliche Fensterflügel über den Fenstersturz hinaus nach oben geschoben werden. Es entsteht eine große Öffnung, die den direkten Kontakt zwischen Servicekraft und Kundschaft ermöglicht.

Details, die den Anschluss nicht verlieren

Durch die ungewöhnliche Lage musste Baier die beiden neuen Vertikalschiebefenster modifizieren.

  • Die Außenmaße des Fensterelements betragen 1947 x 1720 mm (b x h), das lichte Öffnungsmaße der Durchreiche beträgt 1798 x 809 mm.
  • Das Oberlicht ist zweigeteilt. In der Fensteröffnung ist noch ein schmaler Glasstreifen sichtbar. Der Bereich vor dem Mauerwerk ist mit einem Paneel gefüllt.
  • Der Rahmen besteht aus ungedämmten Alu-Profilen, beschichtet in der Farbe RAL 9006 Weißaluminium. Das Paneel im Oberlicht hat den gleichen Farbton.
  • Für die Verglasung setzte Baier ein 8 mm starkes Verbundsicherheitsglas ein.
  • Die Bedienung der Flügel erfolgt manuell wobei der Flügel in jeder Position stehen bleibt. Gesichert ist der Fensterflügel durch ein PZ-Schloss.

Schiebefensteraustausch mit Herausforderungen

Die größte Herausforderung lag allerdings nicht in der Entwicklung und Fertigung der Schiebefenster, sondern in den Anschlüssen an den umgebenden Bestand. Durch die Lage hinter der Laibung musste besonderer Wert auf die seitlichen und oberen Anschlussdetails gelegt werden.

  • Für den Anschluss an den bestehenden Rollladen wurde in das hinter dem Sturz stehende Oberlicht ein zusätzlicher Querriegel eingezogen.
  • Der Übergang des versetzten Schiebefensters an die Festverglasungen wurde mit einem Aluminium-Winkel-Profil hergestellt, der den Versprung ausgleicht und beide Elemente miteinander verbindet.

Damit vor Ort auch wirklich alles passt, übernahm Baier auch die Montage.

Wenn auch Sie beim Austausch der Fenster nicht den Anschluss verlieren wollen, dann kontaktieren Sie uns. Wir beraten und unterstützen Sie gerne.

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