E100 Wohn- und Geschäftshaus Köln

Über das Objekt

Die ausgefallene Metallfassade und der faltbare Sonnenschutz am E100 in Köln machen das Wohn- und Geschäftshaus in der Ehrenstraße zu einem echten Hingucker. Die Firma Baier stellte das nötige Know-how bereit und konzipierte den Antrieb als Sonderlösung für die geschosshohen, metallenen Schiebefaltläden.

Architekt

Schilling Architekten

Bereich

Büro & Verwaltung

Ausführung

2011

Ort

Köln

Lebendiges Fassadenbild und 1A-Lage

Dass die Firma Baier auch im Team arbeiten kann beweist das Objekt E100 in Köln. Die Fassade, welche inkl. Sonnenschutz an einen örtlichen Metallbauer vergeben wurde, hatte das ehrgeizige Ziel geschosshohe Faltschiebeläden aus Blech zu integrieren. Dabei sollten die einzelnen Blechkassetten von Stockwerk zu Stockwerk derart ineinander übergehen, dass keine weitere Unterbrechung durch Beschlag und Antrieb zustande kommt.

Gedacht? Getan! In gemeinsamer Konstruktionsarbeit konnte der Metallbauer die Behänge und Beschläge fertigen und den Antrieb von Baier einbauen. Die Läden schließen fassadenbündig und werden im geschlossenen Zustand als einheitliches Bild wahrgenommen. Geöffnet ergibt sich ein lebendiges Fassadenbild.

Noch vor der kompletten Fertigstellung des Gebäudes im September 2011 konnte das neue Ladenlokal mit rund 430 Quadratmeter neuer Verkaufsfläche über zwei Ebenen nunmehr kurzfristig bezogen werden.

Schiebeläden setzen das E100 in Szene

Im Zuge der Entwicklung des E100, das genau gegenüber dem gastronomischen Anziehungspunkt “Waschsalon“ an der Ehrenstraße liegt, kann nach Ansicht von Rainer Schulz, Projektleiter und Prokurist der DEVELOPMENT PARTNER AG, mit einer weiteren Stärkung der Ehrenstraße als 1A-Lage gerechnet werden. Ohnehin, so Schulz, habe sich die Ehrenstraße im Verlauf der letzten zehn Jahre rasant von einer Szene- zu einer echten 1A-Lage entwickelt.

Im Untergeschoss des Gebäudes stehen weitere 140 m² wahlweise als Verkaufsfläche oder als Lagerfläche zur Verfügung. Ab der zweiten Etage bietet das Geschäftshaus vier attraktive Mietwohnungen mit jeweils ca. 125 Quadratmetern. Mit der Planung wurde das Kölner Architektenbüro Schilling Architekten beauftragt. Das Projektvolumen betrug rund acht Millionen Euro.

Antriebstechnik von Baier als Sonderlösung

Die Firma Baier wurde hier wegen ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich Schiebeladen und der ausgereiften Antriebstechnik im Projekt einbezogen Die Behänge, welche mit einem floralen Muster versehen sind wurden vom Kunden selbst gefertigt. Baier stellte sein Knowhow bereit und konzipierte den Antrieb als Sonderlösung für das Projekt.

Besonders an dieser Lösung: Beschlag und Antrieb sitzen hinter den Behängen. Diese verdecken so im geschlossenen Zustand jegliche Mechanik und Antriebstechnik. Auch hier zeigt sich die bestechende Optik einer fassadenbündig geschlossenen Optik, welche mit elektrischen Antrieben von Baier per Knopfdruck bewegt werden.

Sicherheit großgeschrieben

Da einige Öffnungen als Fluchtweg dienen wurde eine besondere Steuerung entwickelt: Mit einem Akku gepuffert öffnen die Faltläden auch bei Stromausfall sicher. So kann im Notfall der Fluchtweg freigegeben werden, selbst wenn bereits das Stromnetz ausgefallen ist. „Bei Projekten wie diesen können wir Punkten“, so Johannes Baier, Leiter des Bereichs Faltschiebeläden: „Wenn es um Produkte geht, die es heute noch nicht gibt und morgen bereits Realität werden sollen. Unsere jahrelange Erfahrung gibt uns die nötige Sicherheit und jedes weitere Projekt macht uns noch stärker“.

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