Microsonic Firmenzentrale

Über das Objekt

Am historischen Standort Phoenix Ost wurde einst hochwertiger Stahl produziert. Hier, auf dem ehemaligen Stahlwerksareal entstand in nur 6 Jahren nach dem ersten Spatenstich im Jahre 2005 das neue Wahrzeichen Dortmunds. Der Phoenix-See, ein künstlich angelegter See war Ausgangspunkt für eine multifunktionale städtebauliche Entwicklung. An den Ufern des Phoenix-Sees entstanden und entstehen Wohneinheiten, Freizeiteinrichtungen und jede Menge Arbeitsplätze.

Architekt

F&G Geddert

Bereich

Büro & Verwaltung

Ausführung

2016

Bauherr

Microsonic GmbH

Ort

Phoenix-See, Dortmund

© microsonic Foto: Roland Borgmann

© microsonic Foto: Roland Borgmann

Dieses Gebäude am Phoenix-See fällt auf!

Auf einem rund 4300 m² großen Grundstück plante das Architekturbüro F&G Geddert die neue Firmenzentrale der microsonic GmbH, die mit ihrer einzigartigen Produktpalette zu den drei größten und innovativsten Ultraschallsensorik-Herstellern der Welt gehört. Das attraktive, dreigeschossige Gebäude wurde von der Freundlieb Bauunternehmung GmbH & Co. KG aus Dortmund errichtet. Architektonisch ist das moderne Gebäude mit viel Glas und Stahl und einem zentralen Lichtturm, der die einzelnen Abteilungen über alle drei Gebäudeebenen verbindet, ein echter Blickfang und bietet ein attraktives Arbeitsumfeld. „Echtes Gold ist hier natürlich nicht verbaut, in Wirklichkeit besteht die Fassade aus Kupfer, Stahl und Beton. Für uns war das Ziel, unseren Mitarbeitern ein attraktives Umfeld zu bieten“, sagt Marketing-Chefin Melanie Harke. Die Optik sei auch „eine Hommage an den Standort“, so Harke. Im Gebäudeinnern ist spezieller Schwarzstahl verbaut. Den Glanz wird die Kupferfassade dabei nach und nach verlieren – ganz bewusst. „Das Material changiert und wird dunkler“, sagt Melanie Harke.

Baier macht die Fassade komplett

Mit dieser Vorgabe ging die Baier GmbH in Produktion. Geliefert wurden 2x 4flg. Anlage 2466mm x 3473 mm (je Flügel 553mm x 3174mm), 2x 4flg. Anlage 3031mm x 3473 mm (je Flügel 674mm x 3174mm) und 2x eine 6flg. Anlage 3395mm x 3473mm (je Flügel 507mm x 3174 mm). Die Beschläge und Rahmen aus Aluminium wurden schwarz beschichtet und passend zur Fassade bauseitig beplankt mit einem Lochmuster-Kupferblech. Die Schiebefaltanlagen sind symmetrisch angeordnet, von der 6flg. Anlage in der Mitte ausgehend nach rechts und links.

© microsonic Foto: Roland Borgmann

Schiebefaltläden für einen schwellenfreien Zutritt

24-V-Motoren und speziell für den Außenbereich entwickelte Steuerungen treiben die gesamte Anlage an und überzeugen durch hohe Lebensdauer und geräuscharmen Lauf.
Als untere Führung hat man sich für eine Rinne mit Kammrost entschieden. Die Rinne aus mehrfach gekantetem Edelstahl nimmt das auftretende Niederschlagswasser auf und leitet es direkt ab, die Fassade wird zuverlässig entwässert. Zugleich dient diese Rinne als stabile Führung der beweglichen Schiebefaltläden, gewährt einen sicheren Halt und bietet einen vollkommen schwellenfreien Zugang. Das Gebäude ist bequem zu betreten.

Um die Fassade „komplett“ zu machen und ein stimmiges Gesamtbild zu erreichen, wurde das Baier Schiebefaltladen Premium 61 System verwendet. Bei diesem System wird mit einem zusätzlichen Band-Zwischenprofil gearbeitet, der Laden sitzt weiter vorne und ist in geschlossenem Zustand bündig mit der übrigen Fassade.
Das „goldene“ Haus am Phönix-See kann sich sehen lassen. Die neue Hauptverwaltung der Microsonic GmbH ist ein echter Eyecatcher und die Firma Baier aus Renchen-Ulm konnte bei der Komplettierung der markanten Firmenzentrale auf ganzer Linie überzeugen.

Titelbild: © microsonic Foto: Roland Borgmann

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