Holbeinviertel Frankfurt

Über das Objekt

Bei der Neubebauung des ehemaligen Güterbahnhofs in Frankfurts Süden mussten Dichte mit Privatsphäre, Qualität mit Wirtschaftlichkeit verbunden werden. Die Lösung – Schiebeläden von Baier als Sichtschutz und zur Fassadengestaltung. Baier gelang es, die besondere Gestaltungsidee der Architekten mit den bauphysikalischen Herausforderungen einer WDVS-Fassade in Einklang zu bringen.

Architekt

Magnus Kaminiarz & Cie. Architekturgesellschaft

Bereich

Wohnen

Ausführung

2014

Bauherr

HOCHTIEF Solutions AG und Wilma Wohnen Süd

Ort

Frankfurt

Auf der (Frankfurter) Sonnenseite – Wohnungsbau mit Schiebeläden von Baier

Im Frankfurter Süden lag einst einer der Güterbahnhöfe der Stadt. Doch inzwischen war das Gelände ohne Nutzung. Das 28.500 Quadratmeter große Areal leer. Wie viele ehemalige Bahngrundstücke punktet es mit einer zentralen Lage – dies auch noch mit einer günstigen Ausrichtung nach Süden.

Doch es gab auch gravierende Einschränkungen:

  • Die Nähe zu den Gleisen entlang der Südseite des gesamten Areals.
  • Der Wunsch nach einer wirtschaftlichen Bebauung durch hochwertigen Wohnraum in angemessener Dichte.

Sowohl die Suche nach einer geeigneten städtebaulichen Planung als auch nach einem Investor gestalteten sich schwierig.

Hochwertiger Wohnraum in dichtem Wohnumfeld

Den Zuschlag erhielten schließlich HOCHTIEF Solutions AG und Wilma Wohnen Süd. Sie beauftragen das Büro Hartmann Architekten mit der städtebaulichen Planung. Der Entwurf sieht 196 Wohneinheiten in 38 Ein- und zwölf Mehrfamilienhäusern sowie eine Tiefgarage und einen Kindergarten vor.

Die Einfamilienhäuser werden in Form einer langen Reihenhauszeile an der Südseite realisiert. Die vier- und fünfstöckigen Mehrfamilienhäuser stehen umgeben von Grün nördlich der neu geschaffenen Erschließungsstraße.
Die Straße ist keine Durchgangsstraße, sodass ein ruhiges Wohnquartier für Familien und Paare in begehrter Lage entstehen kann.
Dennoch galt es, bei der architektonischen Planung sensibel mit dem Thema Privatsphäre umzugehen. Das Büro Magnus Kaminiarz & Cie war spezialisiert auf hochwertigen, städtischen Wohnraum in einem dicht bebauten Umfeld.

Sorgfältige Fassadengestaltung mit Schiebläden wirkt positiv nach innen und außen

Das Team von Magnus Kaminiarz Architekten entschied sich für eine besondere Fassadengestaltung mit Schiebeläden. Als Partnerunternehmen wählten Sie Baier – den Spezialisten für Sonnen- und Sichtschutz.
Baier überzeugt nicht nur durch eine hohe Produktqualität, sondern auch durch maßgeschneiderte und individuelle Anpassungen sowie durch eine hohe technische Kompetenz. Dadurch können auch aufwendige Ideen umgesetzt werden. Das war in Frankfurt der Fall.

Hohe Wohnqualität: Französische Fenster mit Schiebeläden als individueller Sonnen- und Sichtschutz

Um möglichst viel Sonne und Sonne und Grün in die Wohnungen zu holen, sind alle Fenster als französische Balkone konzipiert. Die bodentiefen Fenster mit Brüstung, können komplett geöffnet werden.

Damit dennoch keine Einblicke aus den umgebenden Gebäuden möglich sind, sorgen Schiebeläden für einen individuellen Sichtschutz. Sie verhindern auch, dass eine übermäßige Sonneneinstrahlung die Wohnungen aufheizt – ein weiteres Plus für ein angenehmes Wohnklima. Die Läden können von den jeweiligen Wohnungen motorisch gesteuert werden. So kann jeder Sonnen-/Sichtschutz individuell und nach Bedarf gewählt werden.

Hochwertige Fassadengestaltung: Schiebeladen-Anlage in Wärmedämmverbundsystem eingelassen

Bei der Außengestaltung der Gebäude legten die Architekten besonderen Wert auf eine hochwertige Fassadengestaltung bis ins Detail. Jede Anlage, mit jeweils einem oder zwei Schiebeläden, ist in einen dezenten Rücksprung in die WDVS-Fassade eingelassen. Die Vorderseite der Schiebeläden ist bündig mit der Putzfassade.

Dies komplexe Fassadengestaltung stellt Baier vor drei Herausforderungen.

  • Die Befestigung in der WDVS-Fassade musste bauphysikalisch korrekt erfolgen.
  • Der buchstäblich integrierte Sichtschutz benötigt maßgeschneiderte Details.
  • Schiebeläden und Konstruktion mussten farblich und gestalterisch für das Objekt konfiguriert werden.

Ran an die Fassade

Als Spezialist für objektspezifischen Sichtschutz und Beschattung konnte Baier für alle drei Aufgaben die beste Lösung liefern:

  • Einbau in WDVS-Fassade: Grundsätzlich müssen bei der Montage in einer Fassade mit Außendämmung immer bauphysikalische Vorgaben berücksichtigt werden. Durch das wärmeleitende Metall können bei falscher Konstruktion Kältebrücken entstehen, die im Innenraum zu Kondenswasserbildung und im schlimmsten Fall zu Schimmel führen können. Baier hat das anspruchsvolle Detail sicher im Griff. Durch eine Thermostoppunterlage zwischen Außenwand und Träger entsteht eine thermische Trennung.
  • Fassadenbündiger Sichtschutz: Eine mit der Putzoberfläche bündige filigrane Abdeckleiste fügt die Konstruktion perfekt in die Fassade ein.
  • Individuelle Schiebeladenoptik: Auch hinsichtlich der Farbgebung bietet Baier maximale Flexibilität. Konstruktion, Schiebeladenrahmen und Lamellen sind dunkelbraun beschichtet – passend zur Fassade in hellem beige mit Natursteinsockel. Auf Wunsch der Architekten wurden die feststehenden Alulamellen in dem markanten Rahmen werkseitig schräg angeordnet.

Baier-Schiebeladenmodell Frankfurt im Frankfurter Holbeinviertel

Dank der 136 hochwertigen Schiebeläden von Baier

  • wird die Privatsphäre in den Wohnungen auch bei dichter Bebauung geschützt und
  • das Aufheizen durch intensive Sonneneinstrahlung durch die großen Fensterflächen verhindert.
  • Das Gebäude erhält und bewahrt eine einheitliche Optik und
  • die Immobilie wird durch das Premium-Produkt aufgewertet.

Es scheint fast, als hätten sich die Architekten Inspiration bei einer anderen europäischen Metropole geholt: Paris – mit seiner dichten Bebauung, seinen großen Fenstern und den typischen Fensterläden.

Dürfen wir Sie auch inspirieren? Dann kontaktieren Sie uns. Wie beraten Sie gerne zur passenden Verschattung ihres Objekts.

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