Mehrfamilienhaus in Renchen-Ulm

Über das Objekt

Den Freunden des Gerstensaftes dürfte die badische Gemeinde Renchen-Ulm, mit der Brauerei Bauhöfer ein Begriff sein. Ebenso jenen, die den Landeswettbewerb bei „Unser Dorf soll schöner werden“ verfolgt haben -belegte das 1950-Seelen-Dorf dabei doch den begehrten 1. Platz.
Hier, mitten in Renchen-Ulm, in der Fronhofstraße, wurde in einer Bauzeit von ca. 2 Jahren dieses neue Mehrfamilienwohnhaus mit 11 barrierefreien Wohnungen errichtet. Bauherr und Planungsbüro einigten sich auf eine klare Gebäudesprache, glatte, ebene Oberflächen in Kombination mit den hochwertigen und pflegeleichten Materialien Glas und Metall. Der Großteil der Fassade ist in einem ganz hellen Grün verputzt. Der im Kontrast stehende, in einem dunkleren Grün gehaltene kubusähnliche Anbau und die ebenfalls grünen Fenster mit den Holz-Imitat Schiebeläden harmonieren wunderbar mit dem grün-patinierten Kupferdach der Ulmer St.-Mauritius-Kirche im Hintergrund.

Architekt

Feger Bau

Bereich

Wohnen

Ausführung

2018

Ort

Renchen-Ulm

Schiebeläden – Lichtregelung ganz nach Wunsch

Alle Appartements sind barrierefrei, modern und vor allen Dingen hell und lichtdurchflutet. Beschattet werden die Fenster und Türen mit Schiebeläden und Schiebefaltladen. Außenliegende Sonnenschutzsysteme sind im Gegensatz zu Sonnenschutzelementen, die in die Mauer integriert sind, in Sachen Kälte- und Wärmebrücken völlig unproblematisch und werden deshalb als praktische Schattenspender in der modernen Architektur eingesetzt. Alle Schiebeladen-Anlagen lieferte die Baier GmbH, der ortsansässige Spezialist in Sachen: Bewegende Licht- und Schattenelemente. Läden, insbesondere Schiebeläden und Schiebefaltläden sind begehrter denn je, hat man doch die Vorteile des „Vorgängers“ Fensterklappladen wieder- bzw. neu entdeckt.

Baier-Beschattung auf Knopfdruck

Schiebeläden beschatten nach Wunsch und Bedarf, hier in Renchen-Ulm in der Fronhofstraße, sogar auf Knopfdruck, d. h. die Schiebeläden an diesem Mehrfamilienhaus sind elektrisch und komfortabel zu bedienen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Fenster offen oder geschlossen ist – so kann nach Belieben gelüftet werden, ohne dass der Raum komplett abgedunkelt ist. Die zeitgemäße Architektur plant gerne mit dem „Designelement“ Schiebeladen – ob manuell oder elektrisch betrieben. Die Fassade wirkt durch abwechselnd offene und geschlossene Elemente überaus frisch und „lebendig“.

Grün trifft auf „Holz“

Für alle Schiebeladenanlagen wurde das Modell Freiburg mit einer trapezförmigen Holzimitat-Lamelle gewählt. Ganz individuell und je nach Anforderung, wurden die Schiebeläden als einflügelige Anlage, als zweiflügelige Anlage nach rechts und links zu schieben oder als zweiflügelige Teleskopvariante vom Baier-Team geplant, hergestellt und montiert. Der Rahmen und das Trägerprofil wurden in einer vom Bauherren ausgewählten RAL-Farbe grün beschichtet. Die Füllung, die Aluminium-Lamellen wurden in einem speziellen Verfahren in dem Holzdekor Kiefer Natur pulverbeschichtet. Diese Art der Beschichtung ist extrem kratzfest und wetterfest und wird deshalb häufig als Alternative zu Echtholz in der äußeren Fassadengestaltung eingesetzt.

Draußen ist es am Schönsten

Sämtliche Wohnungen verfügen über einen Balkon oder eine Dachterrasse – für die Beschattung der raumhohen Balkontüren und Fensterelemente wurden, passend zu den Schiebeläden an den Fenstern, Schiebefaltladen geliefert. Hier wurde mit einer Kombination der Baier-Schiebefaltladenmodelle Premium 60 und Premium 61 gearbeitet. Auch hier wurde der Rahmen in Grün beschichtet und für die Füllung des Ladenmodell Premium 61 ebenfalls eine trapezförmige Aluminium Lamelle in Holzoptik eingesetzt. Wie am ganzen Haus, wurde auch bei den Schiebefaltanlagen nichts von der „Stange“ verbaut, sondern alles genau nach Vorgabe in bekannter und typischer Baier-Manier individuell geplant, produziert, geliefert und montiert.

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