Wohnhäuser Prinz-Eugen-Park

Über das Objekt

„Du musst nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben.“ Der kleine Prinz aus dem Kinderbuchklassiker liebt die Sonne. Auf seinem kleinen Planeten muss er nur den Stuhl verrücken, um ihren Auf- oder Untergang zu sehen. Die Mitglieder der Baugruppe „Der kleine Prinz“ können nicht einfach ihre Wohnungen verrücken, um sich der Sonne

Architekt

dressler mayerhofer rössler architekten und stadtplaner gmbh

Bereich

Wohnen

Ausführung

2020

Bauherr

bauherrengemeinschaft “kleiner prinz”

Ort

München

Sonne lieben und Sonnenenergie nutzen – durch Schiebeläden mit Holzlamellen

In München Bogenhausen werden seit 2017 auf dem Gelände der ehemaligen Prinz Eugen Kaserne 1.800 Wohnungen und ergänzende Infrastruktur-Einrichtungen wie Kitas und eine Schule errichtet. Soziale und ökologische Aspekte haben einen hohen Stellenwert.

Gemeinschaftsräume und -einrichtungen und die Selbstverwaltung des neuen Quartiers durch eine Genossenschaft erproben ein partizipatorisches Miteinander. Im Süden des Geländes entstehet eine ökologische Mustersiedlung. Alle Gebäude in diesem Bauabschnitt werden in Holzbauweise errichtet.

Die Aufgabe: Eigentumswohnungen im KfW 55 Standard in Deutschlands größter Holzbausiedlung

In dem südlichen Baufeld hat auch die private Baugruppe „Der kleiner Prinz GbR“ ihre Parzelle. Hier wollen 39 Familien Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser bauen. Natürlich sollten sie entsprechend der Vorgaben der ökologischen Mustersiedlung in

  • Holzbauweise errichtet werden,
  • die Biodiversität unterstützen und
  • energieeffizient sein

Die Lösung: Architektur nach ökologischen Kriterien und mit passiver Solarenergie

Das Architekturbüro dressler meyerhofer rössler übernahm die Planung. Die Architekten entwickelten eine Bebauung bestehend aus 24 zwei- bis dreigeschossigen Atriumhäusern und zwei viergeschossigen Punkthäusern mit insgesamt 15 Eigentumswohnungen. Wichtiger Bestandteil der Architektur: die intelligente Umsetzung der Prinzipien des ökologischen Bauens

  • Die Atriumhäuser bilden einen dichten „Teppich“. Dadurch werden Wärmeverluste reduziert und die Versiegelung des Grundstücks minimiert. Durch Atrien erhält jedes Haus dennoch einen privaten Außenbereich.
  • Alle Gebäude sind aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz errichtet. Begrünte Dächer fördern die Biodiversität.
  • Die variablen Grundrisse erlauben eine Anpassung an veränderte Lebensphasen und Ansprüche der Nutzer ohne aufwendige Umbaumaßnahmen.
  • Besonders die Punkthäuser nutzen mit ihrer Ausrichtung nach Süden und den großen Fenstern inklusive einer Beschattung durch Schiebeläden die passive Sonnenergie. Im Winter wärmt die einfallende Sonne die hochgedämmten Räume. Im Sommer verhindert der bewegliche Sonnenschutz das Überhitzen.

Schiebeläden von Baier mit vertikalen Holzlamellen als Sonnenschutz und zur Fassadengestaltung

Alle Gebäude tragen mit einer Verschalung aus vorgegrauten, vertikalen Holzlamellen der Bauweise Rechnung. Während sich die Atriumhäuser mit einer geradlinigen Lochfassade präsentieren, ist die Fassadengestaltung der Punkthäuser buchstäblich vielschichtiger.

Bodentiefe Fenster wechseln sich mit farbigen Flächen und holzverkleideten Segmenten ab. Dadurch ergeben sich leichte Vor- und Rücksprünge. Die vielschichtige Optik wird durch geschosshohe Schiebeläden vor der Fassade noch unterstrichen.

Insgesamt wurden 108 Schiebeläden des Modells Freiburg verbaut. Das Modell ist für eine individuelle Füllung aus Holzlamellen ideal. Die schmalen aber dennoch stabilen Rahmenprofile sorgen für eine nahezu rahmenlose Optik.

Dimension und Querschnitt der Lamellen sind ebenso frei wählbar wie der Abstand. Die Architekten entschieden sich für eine eher ungewöhnliche Verkleidung mit Vertikallamellen, wie sie auch an den anderen Fassaden eingesetzt wurden. Mit Baier war die Umsetzung kein Problem.

Individuelle Detaillierung der Schiebeladen-Führung durch Baier für Holzfassade

Auch die Detaillierung der Konstruktion war von Baier maßgeschneidert. Aufgrund der leicht verspingenden Fassade musste Baier die untere Führung anpassen.

  • Im EG wurde die U-Führung unter der Fensterbank versteckt. Der Schiebeladen läuft darin mit einem Kunststoffgleitschuh, der über einen Winkel am Laden befestigt wurde.
  • Bei den oberen Stockwerken war im Fensterbereich keine Befestigung möglich. Baier entschied sich für T-Profile, in denen die Schiebeläden mit Doppel-Rollenbolzen geführt werden.
  • Auf der Südseite der Gebäude sind die Balkone angeordnet – pro Haus 8Stück. Auch sie können mit Schiebeläden vor übermäßiger Sonneneinstrahlung geschützt werden. Bei 15 Balkonen wurde die Führung mit Kammrostrinnen umgesetzt. Der Balkon im EG erhält eine U-Führung.

Neben der Konstruktion der Führung variiert auch die Bedienung: 73 Schiebeläden werden manuell betätigt, 33 motorisch und 2 Flügel sind feststehend.

Und wie soll der Sonnenschutz an ihrem nächsten Objekt aussehen? Kontaktieren Sie uns. Wir realisieren Ihre Ideen.

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