Wohnhaus Elzach

Über das Objekt

Hervorragende Qualität, klare Formen, und reduziertes Design standen bei der Gestaltung dieses Einfamilienhauses in Elzach im Mittelpunkt. Im ZweitälerLand, wo Schwarzwaldliebhaber Urlaub machen, nämlich im Luftkurort Elzach, wurde dieser Wohn-Wunsch Wirklichkeit. Der Bauherr hat sich als „Kenner der Holzszene“ für eine Weißtannen-Fassade entschieden. „Holzfassaden haben insbesondere im Vorarlberger Raum große Tradition“ so Bauherr Becherer. Das Gebäude wird von außen noch einmal zusätzlich geschützt und isoliert. Hier im Schwarzwald hat sich Tannenholz oft an der Wetterseite alter Bauernhäuser bewährt.

Architekt

Harter + Kanzler

Bereich

Wohnen

Ausführung

2017

Ort

Elzach

Bilder: Architekturfoto Olaf Herzog

Qualität bis ins Detail

Architektur ist vielfältig und gerade die Fassade unterstreicht den Charakter eines Baukörpers maßgeblich. Die Weißtanne ist von matter, weißlicher Farbe und gilt als elastisch und sehr belastbar, deshalb ist Tannenholz als Konstruktionsholz hervorragend für die Holzfassade geeignet.

Als Experte in Sachen Schiebeladen für unterschiedlichste Projekte und Bauvorhaben realisierte die Baier GmbH, in fruchtbarer Zusammenarbeit mit Architekt und Hauseigentümer, den Sicht und Sonnenschutz für dieses anspruchsvolle Haus – denn ein neues Haus steht und fällt mit den Details. Ganz nach Wunsch und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist jedes Projekt ein Unikat. Der Sonnenschutz wurde bereits beim Hausbau mit eingeplant – passend zu dem Inneninterieur. Die Möbel wurden vom Hausherrn ebenfalls in Weißtanne gefertigt.

Sonnenschutz und Fassade „aus einem Guss“

Baier plante und konstruierte aus stranggepressten Aluminiumprofilen die Schiebeladenrahmen. Die Laufschienen wurden, um möglichst wenig aufzufallen, schwarz eloxiert, die Rahmen schwarz beschichtet. Die Montage wurde ebenfalls vom Baier-Team ausgeführt. Als Deckenmontageschiene wurde das System Olymp G80 eingesetzt. Die Laufschienen für die fast 2 m hohen Schiebeläden verdeckt hinter der Holzfassade montiert. Bei diesem Objekt verzichtete man der Optik wegen auf durchgehende Führungswinkel und plante mit punktuellen Führungen. Beplankt wurden die Schiebeladenrahmen an Ort und Stelle. Dabei verwendet wurde das Modell Kaiserslautern. Die Füllung wurde mit 60 mm Überstand bauseits auf die Metallkonstruktion aufgebracht, damit Sonnenschutz und Holzfassade wie aus „einem Guss sind“.

Holzfassade im „Used-Look“

Der Sonnenschutz passend zur Holzfassade besticht durch seinen Used-Look. Ein natürliches „schönes“ verwittern, bzw. vergrauen von unbehandelten Hölzern ist nicht planbar und wird meistens auch nicht gleichmäßig, deshalb wurde das Fassadenholz und die Schiebeladenfüllung mit einer Vergrauungslasur oberflächenbehandelt. Der natürliche Verwitterungsprozess wird so imitiert und die Holzfassade sieht auch noch nach einigen Jahren gleichmäßig aus.

Ganz schön komfortabel

Motorisch gesteuerte Schiebeladen-Anlagen bieten ein Höchstmaß an Annehmlichkeit und imponieren durch ihren geräuscharmen Lauf.  Die Behänge des Wohnhauses sind mit 24-Volt-Motoren ausgestattet und komfortabel mit einem Handsender oder Taster zu bewegen – auch bei geschlossenen Fenstern. Das Haus kann auf Knopfdruck nach außen hin komplett oder teilweise abgeschottet werden.

Sind die Schiebeläden komplett geschlossen, sieht man sich einer Holzfassade gegenüber.

Grundsätzlich können Schiebe- und Schiebefaltläden elektrisch oder via Funk angetrieben oder auf Wunsch manuell bedient werden.

 

Bilder: Architekturfoto Olaf Herzog

Warum es gut ist, einen erfahreren Partner an der Seite zu haben

Von der Planung bis hin zur Montage. Unternehmer und Bauherr Benedikt Becherer über das Projekt, die Zusammenarbeit und innovative, bodenständige Familienunternehmen.

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